Meine neue Stirnlampe im Vergleich

So oft, wie ich Stirnlampen gewechselt habe, habe ich vermutlich noch kein anderes Ausrüstungsteil verändert. Meine erste Lampe war noch eine Petzl, so ein richtiger Knochen, mit Glühbirne und Flachbatterie am Kopfgurt. Dann kam irgendwann die Tikka, ein kleines, feines Gerät. Das konnte ich immer einstecken, was den Nutzungsgrad deutlich erhöhte.

Vor einigen Jahren habe ich dann zur Led Lenser H7R. Gigantische 200lm erhellten meine Nächte. Mit dieser Lampe bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden.

  • Noch immer so klein, dass ich sie jederzeit mitnehmen kann.
  • Die Akkus sind in der Lampe aufladbar (Ersatzbatterien habe ich immer zur Not dabei).
  • Mittels einfacher Mechanik kann schnell zwischen Nah- und Fernlicht umgestellt werden.
  • Das Licht ist dimmbar.
  • Die Lampe bietet für ihre Größe eine tolle Reichweite.
  • Die Lampe ist so leicht, dass es keinen Kopf- sondern nur einen Stirngurt braucht.
  • Die Lampe ist sehr preiswert. Ich habe ungefähr 70 Euro bezahlt.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Klappmechanismus der Lampe etwas leichtgängig ist. Beim Laufen rutscht das Licht also immer weiter herunter, bis es nur mehr die Nähe beleuchtet. Gut, dass ich nicht so gerne laufe. Für mich ist die Led Lenser H7R eine Top-Stirnlampe.

Im Herbst wurden wir von unserer Bergrettungsortsstelle mit einer neuen Stirnlampe ausgerüstet. Im ersten Moment dachte ich mir, dass das angesichts der tollen Leistung der H7R wohl nicht nötig wäre. Bis ich die Lampe das erste Mal einschaltete …

Die Lupine Piko X Duo hat eine irre Leuchtleistung: 1200lm! Reinschauen würd ich persönlich nicht. Leider konnte ich die Lampe noch nicht in der Praxis ausprobieren (außer bei Nachtspaziergängen übers Feld). Einem Test fiebere ich also entgegen.

Bis jetzt kann ich aber schon ein paar Plus- und Minuspunkte aufzählen.

Plus:

  • Wahnsinnige Lichtleistung von 1200lm.
  • Im Akku integriertes Rücklicht, ist zumindest fürs Radfahren interessant.
  • Ein Wechselakku ist im Lieferumfang enthalten.
  • Das Gewicht ist noch erträglich, ebenso das Volumen.

Minus:

  • Das lästige Kopfband ist wieder da. Da bin ich gespannt, wie das auf den Kletterhelm passt.
  • Die kleinste Lichtleistung ist für mich noch immer zu viel. Für das Lesen einer Karte oder das Kochen reicht weniger Licht.
  • Eine Transporttasche fehlt, die war bei der H7R dabei.
  • Zumindest bei der Ausgabe, die wir erhalten haben, waren die Bänder fix vernäht. Momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, ob die Lampe auf einem Helm komfortabel montierbar ist.
  • Die Lampe ist recht teuer: Der Preis liegt bei rund 350 Euro.

So wie es momentan aussieht, werden beide Lampen ihren Dienst bei mir versehen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich beide Lampen mal einem Praxistest unterziehen. Die Ergebnisse findet ihr dann wieder hier.

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