Bike2work – Stuibenfälle und Heiterwanger See

Neulich hab ich es endlich wieder mal geschafft, mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Der Dauerregen in den letzten Wochen war nur einer der Gründe, warum ich es nicht geschafft habe.

Diesmal habe ich es ausgenutzt, dass erstens schönes Wetter war und zweitens ich keinen Stress bei der Heimfahrt hatte. Also wählte ich eine der etwas längeren Varianten über den Plansee.

Los ging’s hinter dem Metallwerk Plansee auf einem extrem schmalen Pfad entlang der Werksgrenze. Noch vor ein paar Jahren verlief dort ein Forstweg, der hinauf bis zum Hundetrainingsplatz am Stegerberg führte. Als dann allerdings das Werksgelände Süd (von der Umfahrung deutlich sichtbar) entstand, wurde der Forstweg ins Werksgelände einverleibt, übrig blieb nur der genannte Pfad. Teilweise ist er so schmal, dass der Lenker gerade so zwischen Büschen und Zaun durchpasst.

Sobald man am Werksgelände Süd wieder auf die asphaltierte Zufahrtsstraße trifft, heißt es scharf links abbiegen und den Schotterweg vor dem Hundetrainingsplatz zu nehmen. Der Weg führt dann leicht bergab unter der Brücke der Umfahrungsstraße hindurch. Nach einer anspruchsvollen, schottrigen Steigung führt der Weg durch den Wald hinunter zu den Stuibenfällen.

Die Stuibenfälle sind immer einen Besuch wert. Zu jeder Jahreszeit fahre ich dort gerne hin. Dieser Ort strahlt eine Ruhe aus, die mich jedesmal bezaubert. Fährt man die Stuibenfälle von ganz unten durch, so startet man gleich mal mit einer Schiebe- bzw. Tragestrecke entlang wunderbarer Gumpen.

Die von mir gewählte Variante trifft oberhalb der Schiebestrecke auf den Hauptweg. Dort ist das Gelände etwas flacher, schon bald steigt es aber steil an. Dieser Teil ist fahrbar – an diesem Tag für mich leider nicht.

Man gelangt schließlich an den kleinen Plansee und fährt an dessen rechten Ufer über einen Forstweg bis zum Plansee weiter. Dort bin ich am gleichen Ufer Richtung Heiterwanger See gefahren. Diese Strecke ist wunderschön, ein schmaler Pfad führt über Wurzeln und durch Gräben. Hier heißt es aufpassen: Einerseits auf Wanderer (es ist eine sehr beliebte Strecke), andererseits auf unvermutet auftauchende Löcher.

Am Heiterwanger See wechselte ich die Uferseite und fuhr am Forstweg weiter Richtung Heiterwang. Deutlich vor Heiterwang muss man sich entscheiden, ob man in den Ort fährt und dort den asphaltierten Radweg nimmt, oder ob man links abbiegt und auf der Sonnenseite des Tals der Forststraße folgt.

Ich entschied mich für die zweite Variante, da sie spannender zu fahren ist als der Asphaltweg. Zwischendrin, noch vor Bichlbach, führt der Weg hinunter Richtung Bundesstraße. Hier heißt es aufpassen, denn der Radweg zweigt direkt nach den letzten Büschen nach links ab. Wer diese Abzweigung verpasst, gelangt zur Bundesstraße und steht dort wie der Ochs vor’m Scheunentor.

Für mich ging’s in Bichlbach dann weiter auf dem Asphaltweg weiter nach Lähn, Lermoos und Ehrwald.

Für die nächste Bike2work-Strecke habe ich schon wieder eine andere Variante im Visier. Lasst euch überraschen!

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